Die Rechnung auf die der Abschaffung der Glühbirne zugrunde liegt ist sicherlich falsch. Man darf nicht nur den nominalen Stromverbrauch der Hersteller vergleichen, sondern muss auch die Einsatzbedingungen berücksichtigen. Alle Lampen, auch Glühbirnen, werden hauptsächlich in der dunklen, sprich kalten Jahreszeit benutzt, d.h. die Verlustleistung aller Lampen trägt zur Heizung bei, spart also Heizkosten. Im Aussenbereich werden ohnehin kaum Glühlampen eingesetzt. Das gerade die 100 W Birnen als erstes nicht mehr verkauft werden dürfen, zeigt nur, das physikalische Zusammenhänge in der Politik offenbar keine Rolle spielen. Gerade die 100 W Glühbirne hat eine viel höhere Lichtausbeute im Verhältnis zur eingesetzten Energie als eine 25 W Birne.
Im übrigen wird die Glühlampe gerade wegen ihres warmen Lichts geschätzt an die die Sparlampen bis heute nicht heranreichen.
Ich würde bei diesem Thema vorschlagen: Kein relativ wirkungsloser Aktionismus, zurücklehnen und auf die Entwicklung der LED warten.