Die Europäische Union muss voll und ganz für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa eintreten. Die Dominanz weniger Sprachen darf nicht geduldet werden. Alle Bürger und Firmen müssen Verwaltungsverfahren in ihren Nationalsprachen absolvieren können. Alle Dokumente müssen in alle EU-Sprachen übersetzt werden. Die EU sollte zudem die Mehrsprachigkeit fördern. Sprachen regionaler Volksgruppen und Minderheitensprachen sind zu schützen und zu unterstützen. Auch sollte die EU prüfen, ob eine „internationale", leicht erlernbare Sprache wie Esperanto verstärkt in der EU eingesetzt werden könnte. Esperanto erleichtert aufgrund seiner Struktur das Erlernen von weiteren Fremdsprachen. Das gemeinsame, frühe Erlernen des Esperanto könnte der Entwicklung einer europäische Identität förderlich sein und den Weg für das Verständnis und die Tolerenz gegenüber anderen Kulturen öffnen. Zunächst sollte die EU jedoch anregen, dass in allen Mitgliedsstaaten probeweise Esperanto-Unterricht in Schulen angeboten wird, um danach stufenweise den Esperanto-Unterricht in allen EU-Staaten auszuweiten.
Sa, 24/01/2009 - 06:00
Sprachliche Gleichberechtigung, Schutz von Mnderheitensprachen, Esperantovon Mallely, Deutschland
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