25 Fragen zum bedigungslosen Grundeinkommen
Was wäre wenn ...
... man nicht mehr arbeiten muß um leben zu können, sondern aus purem Spaß an der Arbeit?
... die Arbeit, die man macht, Spaß macht und man deshalb ohne Druck kreativer und fehlerfreier arbeiten würde?
... das Arbeitsklima dadurch freundlicher würde?
... die Lohnkosten durch Wegfall der Lohnnebenkosten, plötzlich um die Hälfte geringer wären?
... mehr Arbeiter und Angestellte eingestellt werden könnten, weil ja keine Lohnnebenkosten mehr anfallen?
... durch weniger Stress am Arbeitsplatz weniger Ausfall- und Krankheitszeiten anfallen würden?
... man sich nicht um seine eigene (finanzielle) Zukunft und die Zukunft der Kinder Gedanken machen müsste?
... durch ein bedingungsloses Grundeinkommen "wackelige" Arbeitsplätze nicht um jeden Preis erhalten werden müssten, sondern einfach abgebaut werden könnten?
... jeder selbst entscheiden kann, wieviel Zeit er mit arbeiten verbringt?
... jeder mit deutlich geringerem Risiko Unternehmer werden kann und so nicht nur zu seinem eigenen sondern auch zum wirtschaftlichen Erfolg der gesamten EU beitragen kann?
... durch halbierte Lohnkosten europäische Waren im internationalen Geschäft wettbewerbsfähiger würden?
... kein Mensch mehr sich durch Harz IV-Fahnder in die Kleiderschränke schauen lassen müsste?
... jeder Mensch dadurch mehr Menschenwürde erhält?
... es nicht deshalb auch nicht mehr notwendig wäre, die Insolvenze von Firmen, die in finanzielle Schieflage geraten sind, nur wegen deren Arbeitsplätze hinauszuzögern?
... defekte Geräte oft nicht mehr weggeschmissen werden müssten nur weil sich durch zu hohe Lohnkosten eine Reparatur nicht lohnen würde?
... dadurch die Müllberge nicht mehr so schnell wachsen würden?
... dadurch weniger wertvolle Ressourcen verbraucht würden?
... durch den weggefallenen Druck die freigewordene Kreativität ein noch stärkerer Innovationschub einsetzen würde?
... europäische Produkte weltweit zu beliebten Importartikeln würden, da sie weniger kosten und eine höhere Qualität hätten?
... jugendliche Migranten der 2. oder 3. Generation nicht mehr wegen eines nicht erhaltenen Ausbildungsplatz resigniert aufgeben?
... all die zur Zeit nicht bezahlte Arbeit (Kindererziehung, Haushalt, Schulaufgabenbetreung, Alten- und Krankenpflege von Angehörigen, Ehrenämter, etc.) mit einem bedingungslosen Grundeinkommen honoriert werden würde?
... das alles sogar finanziert werden kann?
... alle Menschen gleich wären, so wie es das Grundgesetzt ja fordert?
... die Menschen durch mehr Freiheit im Leben auch mehr Verantwortung für sich und für andere übernehmen würde?
... das alles kein Traum bleibt, sondern in naher Zukunft Realität wäre?
Drehen wird das Rad der Geschichte doch einmal um 20 Jahre zurück und fragen: Was wäre wenn ...
... die Mauer fällt?
Das die Mauer fallen könnte wurde lange als unmöglich betrachtet, seit 18 Jahren ist sie weg! Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ist es wie mit der Mauer, solange es nicht eingeführt ist, wid man es für unmöglich halten, danach werden wir uns wundern wie schön die Welt sein kann und wieviele Möglichkeiten sich plötzlich bieten.
Das bedingungslose Grundeinkommen schafft aber auch nicht alle Probleme aus der Welt - aber sehr viele werden minimiert und die Schere zwischen Arm und Reich ein kleines Stückchen geschlossen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar - ein bedingungsloses Grundeinkommen stellt dies sicher.
Immer wieder höre ich diesen Unsinn von der "Arbeit, die Spaß macht".
Eine solche Arbeit gibt es aber nicht so einfach, wie hier sehr naiv unterstellt wird, denn hier wird Spielen mit Arbeit verwechselt. Spielen kann Spaß machen, ja, Arbeit nur selten. Und sogar dann muss man sich eine solche Arbeit, die "Spaß" macht, sehr mühsam erarbeiten. Künstler können ein Lied davon singen, wie schwer es ist, wenn sich die Arbeit gelegentlich in "Spaß" umwandeln lässt.
Das b.G. - wenn es denn finanzierbar wäre - ist kein Weg zu sinnvoller Arbeit, sondern wird den Weg dahin weiter versperren, weil es eine schwere Sache in eine einfache umdeutet. Also werden die Menschen darauf hereinfallen und bleiben im b.G. gefangen.
Wenn Geld vorhanden ist, dann muss das in Bildung, Bildung, Bildung gesteckt werden. Also Kindergärten kostenlos. Schulförderung und Studienförderung statt Studiengebühren. Wenn mehrere Generationen diesen Weg gehen, dann wird es vielleicht einmal so etwas wie mehrheitlich "Spaß" an der Arbeit geben.
Bis dahin reicht es aus, gegen die Entfremdung von Arbeit zu kämpfen, das b.G. verschärft diese Entfremdung nur noch
"Gut gemeint ist das Gegenteil von Kunst", sagte Gottfried Benn
Gruß
von Gentilloup
Als wenn es immer nur um eine "Spaßgesellschaft" gehen würde...
Ich finde es dagegn viel sinnvoller mal darüber nachzudenken, ob es menchenwürdig ist, dass viele, z.B. in Deutschland mit ALG II Aufstockung, trotz Arbeit nur durch Zuschuss vom Staat über die Runden kommen. Gerecht ist es nicht, dass ein Mensch trotz Arbeit nicht ausreichend entlohnt wird, um davon Leben zu können.
Wenn ich jetzt aber davon ausgehe, dass ich bestimmte Begabungen habe und daher den Beruf wähle, in dem ich em effektivsten und motiviertesten arbeiten kann (weil mir einfach viel weniger Probleme entgegenstehen, weniger Fehler unterlaufen etc...) und damit dann auch eine Familie mit 3 Kindern ernähren kann ohne bei den Ämtern "betteln" zu müssen, dann ist es durchaus im wirtschaftlichen Interesse dies allen Menschen zu ermöglichen.
Vorsicht: Das Festklammern an einseitigen Wort-Interpretationen gehört heute leider zu den unschönen Seiten der Politik.
Aber was hat der Haus-Doktor, abgesehen von seiner missverständlichen Wortwahl, wohl gemeint?
Vielleicht einfach das Gegenteil von Arbeitszwang, Enge, Angst?
Vielleicht hat er die moralische Bildung einfach schon vorausgesetzt.
Vielleicht sieht er die Bildungsmöglichkeiten durch ein BGE gerade verbessert.
Man muss sich vor der Freiheit nicht fürchten, wenn man von vornherein die Verantwortung in den Freiheitsbegriff einbezieht. Und das zu können, ist allerdings eine Bildungsfrage.
Opposition mag manchmal "gut gemeint" sein. Aber das lebendige Weiterentwickeln eines Gedankens im Gespräch ist erst Kunst und am Ende fruchtbarer als jede "Debatte". Wenn wir das nicht schon aus Einsicht lernen, dann eben durch Krisen oder gar Katastrophen.
Prof. Frithjof Bergmann (bei YouTube zu sehen) spricht sehr klar von einer neuen Arbeit. D.h., Arbeit neu definiert. Statt Lohnarbeit, die als notwendiges Übel empfunden wird, eine Arbeit, die man wirklich, wirklich will. Dabei geht es um die ganz persönliche Empfindung eines Sinns, des Wertes der eigenen Arbeit und schließlich der Erfüllung des eigenen Lebens. Denn dafür sind wir Mensch.
Mehr dazu aus erster Hand von Herrn Bergmann.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.
(Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg)
Das BGE begrüße ich aus folgendem Grund.
Ich beobachte bei vielen Menschen und auch bei mir, dass der Selbstwert an die lohnabhängige Tätigkeit gekoppelt ist, also an den Beruf, an die Karriere, ob man angestellt, "Unternehmer" oder "selbständig" ist. Hieraus ergibt sich die "Stellung" in der Gesellschaft, selbst wenn viele die Tätigkeit für die Gesellschaft als schädlich erachten, wie z.B. für Firmen, die direkt oder indirekt negative Auswirkungen auf soziale oder ökologische Belange haben. Unternehmungen und Tätigkeiten, die kein Einkommen erzielen, werden, wenn auch unterbewusst, als weniger wertvoll betrachtet.
Das BGE würde die Menschen von der Lohnarbeit unabhängig machen und aus dem Herzen kommende Tätigkeiten fördern und damit auch ein Umdenken was den Wert des Menschen betrifft.
Als Mutter von einem Kleinkind, eigentlich ein anstrengender, und große Aufmerksamkeit und Selbstreflektion erfordernder Job mit großem Zeitaufwand, fühle ich mich oft trotzdem so, als würde ich "nichts" machen. Das ist in meinen Zellen gespeichert. Dabei habe ich gar keine Zeit etwas Anderes zu tun, da meine Tochter mich noch braucht und eine adäquate Betreuung noch nicht voranden ist. Und Geld habe ich genug.
Dass die Menschen mehr oder weniger vom Geld unabhängig Leistungen erbringen, sieht man u.a. auch an den vielen Ehrenämtern und unterbezahlten sozialen Berufen.
Ich bin sehr sicher, dass es Arbeit geben würde, die Spaß macht.!!!
Das schliest ja nicht aus, dass Geld in Bildung, Bildung gesteckt wird.
Es ist richtig, dass die vielen Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, beweisen, das Geld nicht alles ist.! Es sollte schnellstens erste Versuche, Test gemacht werden.
Kürzlich stellte ich mir vor, wie es wäre, einmal die Müllabfuhr zu machen. Ohne dem Gefühl, zu müssen; stattdessen aus einem Zustand der inneren Fülle heraus.
Wenn es allein meiner Stimmung überlassen ist, was ich tue und was ich nicht tue, werd´ ich wenigstens schon einmal das, was ich tue, aus Liebe und EHRLICHER Anteilnahme heraus tun. Und ich werde es selbstbestimmt tun, eigenverantwortlich.
Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Der Ton macht die Musik. Der Umgangston, die Wertschätzung einem Menschen gegenüber. Einzig die GEFÜHLTE Realität ist das, was wir Leben nennen.
Arbeit ist nichts wert, wenn sie dem Menschen nicht nützt. Sie ist unverantwortlich, wenn sie einem Menschen schadet. (Und das ist absolut subjektiv.) Aber sie wird kaum schädlich sein, wenn man sich aus freien Stücken für sie entscheidet. Entscheidet, um die innere Fülle zu teilen, statt einen Mangel zu füllen. Entscheidet nicht, um zu überleben, sondern aus Freude und Mitgefühl.
Wenn ein Mensch zu mir sagt: "Du musst arbeiten gehen - dabei geht´s nicht darum, was du willst", fühlt sich das in etwa so an, als sagte er: "Die Erde ist eine Scheibe, versteh endlich!" Allein mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass dem nicht so ist.
Sehr gut formuliert..
Finde eure Aussagen treffend und richtig.
Ich bin zum Beispiel im sozialen Beruf tätig.
Zum einen gehe ich arbeiten weil ich arbeiten MUSS.. aber da ich von dem Verdienst nicht (über ) LEBEN kann empfinde ich dies nicht immer als FREUDE.
Zum anderen mach ich meine Arbeit sehr gerne. Sie erfüllt mich ich fühl mich nützlich und gebraucht.
Mit dem BGE würde sich jedoch einiges ändern.
Ich würde weiterhin arbeiten.. mit mehr noch mehr Freude, weil ich dann wüsste, das die Grundausgaben abgsichert wären und ich mit meinem "verdienten" Geld mehr Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung hätte.
Ich stimme den Ausführungen zum bedingungslosen Grundeinkommen von Haus-Doktor zu.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Ein Grundrecht aller Menschen, nicht nur derer, die Arbeit haben.
In einer Arbeitswelt, in der durch Automatisierung der Produktionsabläufe und Rationalisierungsmaßnahmen immer mehr Menschen von Arbeit freigestellt werden, die Arbeitsbedingungen für die verbleibenden Arbeitskräfte durch Mehrarbeit, sinkenden Reallohn und harten Konkurrenzdruck immer prekärer werden, sind immer mehr Menschen
auf öffentliche Hilfe angewiesen.
Im Moment erleben wir eine regelrechte „ öffentliche Hetzkampagne“ gegen Menschen, die auf Hartz IV angewiesen sind.
Für alle Kommentare, die folgen werden sei festgestellt, dass ich selbst von einem bedingungslosen Grundeinkommen vermutlich nicht materiell „profitieren“ würde.
Aber darum geht es ja auch nicht in erster Linie. Für mich geht es um Lebensqualität, um gegenseitige Achtung, um Menschenwürde.
Durch meine tägliche Arbeit (auch ehrenamtlich) begegne ich Menschen in sozialen Notlagen. Ich will nicht hinnehmen, dass wir bei allem Fortschritt, den wir „produzieren“ immer nur den materiellen Nutzen für einige wenige im Auge haben sollen.
Jetzt in der weltweiten Krise zeigt sich einmal mehr, welches „Ideal“ wir im Blickfeld haben: Das Geld und die Institutionen, die es im Umlauf bringen mit all seinen Profiteuren gilt es zu schützen. Unsere ganze Arbeitskraft sollen wir hingeben und die unserer Kinder und aller nachfolgenden Generationen.
Ist ein Umdenken nicht längst angebracht? Müssen nicht die falschen Ideale endlich einmal auf den Prüfstand? Haben nicht die letzten 12 Jahre gezeigt, dass der Wohlstand von den Politikern der einflussreichsten Industriestaaten in ihren Reden immer wieder „heruntergebetet“ bei immer mehr Menschen an der „Basis“ nicht mehr angekommen ist.
Ich glaube längst nicht mehr an das Modell „Soziale Marktwirtschaft“, dieses Vertrauen wurde durch die Politik der letzten Jahre und das Handeln in der freien Wirtschaft restlos verspielt.
Es wird Zeit das Wohl allen Lebens auf diesem Planeten wieder in den Vordergrund zu stellen, Ressourcen im Bewusstsein der Nachhaltigkeit zu nutzen, der Ausbeutung ein Ende zu bereiten.
Fangen wir mit unserem Denken an. Warum sollte ein bedingungsloses Einkommen uns allen schaden? Warum unterstellen wir uns Menschen, wir würden dann nicht mehr bereit sein zu arbeiten? Da gehen wohl viele Kritiker von ihrer eigenen Einstellung zur Arbeit aus und projektieren dies auf andere. Alles ist erlernbar, auch die Einsicht, dass Menschen auch ohne Zwang arbeiten werden. Schließlich muss ja auch das bedingungslose Einkommen von uns allen finanziert werden. Bedenkt man, dass heute ohne die ehrenamtliche Mitarbeit vieler Menschen ein funktionierendes Sozialwesen gar nicht möglich wäre, mache ich mir keine Sorgen darüber, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen Arbeitsplätze plötzlich leer bleiben würden. Eines ist gewiss, zu den heutigen Bedingungen, besonders bei den Personaldienstleistungsfirmen würde wohl kein Mensch mehr arbeiten. Solche „Auswüchse“ würden dann vom „Markt“ verschwinden. Damit kann ich wunderbar leben.
Ich unterstütze die Einführung eines weltweiten bedingungslosen Grundeinkommens, weil es eine Chance für uns alle darstellt, unser Leben in die eigenen Hände nehmen zu können, Arbeit bekäme dann endlich auch einen Sinn, der uns Menschen dienlich wäre und uns nicht zu Knechten der „Geldinhaber“ machen würde.
Unsere Sorge könnte dann dem Leben auf unserem Planeten dienen.
Ich glaube, ein Grundeinkommen ist die einzige Möglichkeit, die Arbeitslosigkeit und Armut zu bekämpfen.
Die meisten Menschen haben Bedürfnisse, die darüber hinaus gehen. Allein deshalb werden sie sich eine Arbeit suchen, wären jedoch nicht gezwungen, aus Existenzgründen irgendeiner Arbeit nachzugehen, die ihnen nicht liegt. Dadurch werden mehr Menschen Tätigkeiten nach ihren Fähigkeiten suchen und diese daher weitaus besser verrichten. Wenn man eine Arbeit findet, die seinen Fähigkeiten entspricht, hat man auch Spaß daran und würde sogar freiwillig Überstunden machen. Selbstverständlich kann Arbeit Spaß machen! Im Gegenteil, ohne Arbeit werden die meisten Menschen unglücklich. Es ist unsere Natur etwas zu tun.
Vielleicht würde sich ein Grundeinkommen auch auf den Gesundheitszustand und damit kostensenkend auf das Gesundheitssystem auswirken.
Auch jetzt erhalten Menschen, die nicht arbeiten, staatliche Leistungen. Manchmal sind sie für eine bestimmte Arbeit völlig ungeeignet und werden trotzdem dazu gezwungen oder die staatliche Hilfe wird gekürzt. Andere Tätigkeiten würden sie vielleicht sehr gut verrichten. Das derzeitige System entspricht nach meiner Meinung nicht der Menschenwürde.
Für Sozialleistungen ist außerdem ein hoher bürokratischer Aufwand notwendig. Eine Gerechtigkeit wird dabei selten erreicht (viele Klagen vor den Sozialgerichten).
Arbeitgeber wären von den Lohnnebenkosten befreit und könnten die Gehälter und Preise frei nach Angebot und Nachfrage bestimmen. Auch der Kündigungsschutz könnte vollständig aufgehoben werden. Es würde sicherlich auch genug Fachkräfte geben, da die meisten Menschen ein Interesse an einem höheren Verdienst hätten, um in Wohlstand zu leben.
Darüber hinaus könnte mit einem Grundeinkommen auch das Rentenproblem gelöst werden.
Es sollten dann keine Renten mehr gezahlt werden, sondern nur noch das Grundeinkommen. Zum Beispiel in Dänemark erhält jeder, der in den Ruhestand geht, eine Grundversorgung. Es ist dabei unwichtig, wie viel und wie lange er gearbeitet hat, er muss jedoch in Dänemark gelebt haben. Wer mehr Geld benötigt, kann Zusatzversicherungen abschließen.
Man könnte sagen, das ist nicht gerecht, aber vollständige Gerechtigkeit wird es in keinem System geben.
Wir fragen uns alle, wer später die Renten und Pensionen bezahlen soll. Ein Grundeinkommen wäre vielleicht eine Lösung. Vermutlich werden auch bei dem derzeitigen Rentensystem, die meisten, die lange gearbeitet haben, aufgrund einer Inflation, nur eine niedrige Rente erhalten. Die anderen würden dann wohl Sozialleitungen bekommen. Das Ergebnis wäre dann möglicherweise nahezu das Gleiche, nur mit einem höheren Bürokratieaufwand.
Finanzieren könnte man dies durch Steuereinnahmen von zusätzlichen Einkünften und Waren.
Es wäre auch besser, wenn es, wie in Dänemark ein staatliches Gesundheitssystem geben würde. Natürlich müsste es immer möglich sein, sich für darüber hinausgehende Leistungen zusätzlich versichern zu können.
Experten sollten dieses Modell durchrechnen. Natürlich müsste es eine Übergangszeit geben.
Iplantatree möchte den Lesern hier folgenden Film empfehlen:
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
Weil hier (auf der kompletten Webseite) gar nicht so selten das Argument verwendet wird, dass "Arbeit, die Spaß macht" Unsinn ist und deswegen gar das 'bedingungslose Grundeinkommen' keinen Sinn habe:
Aber warum macht sie denn keinen Spaß?
Es kann daran liegen, dass man den Job, in dem man gerade tätig ist, einfach nicht mag, diesen aber nicht einfach aufgeben kann, weil man nicht weiß, wie/ob man einen anderen findet, der einem zusagt und gleichen/besseren Lohn bietet.
Oder weil man Gefahr läuft, einfach 'abgebaut' zu werden.
Künstler und/wie Musiker haben deswegen immer größere Ängste, weil sie immer weniger Förderungen erhalten, ihre Arbeit immer weniger Geld bringt und sie permanent etwas erschaffen müssen, um überhaupt genügend Geld zu verdienen/nicht unterzugehen. Es gibt Ausnahmen, aber die sind selten (es gibt weit mehr Künstler, als man vom Radio oder Fernsehen kennt!).
Lösungen wie die von Götz Werner sind die Zukunft, da niemand, der arbeitet, weniger erhält, aber alle, die kaum über die Runden kommen profitieren.
Der Film 'Grundeinkommen' ist der beste Weg, sich eine Meinung zu bilden.
Vorausgesetzt man ist willens, sich überzeugen zu lassen
Endlich können Kräfte frei werden, die NICHTS mit Geld zu tun haben: Selbstbestimmung und -verantwortung, Raum für Mitgefühl und Mitfreude, Vielfalt u.v.a.
Auch im Bildungsbereich kann man nicht alles mit Geld bewirken, viel mehr aber mit Eltern, Lehrern und Schülern, die nicht das Ziel haben, möglichst vor den Anderen an die am heftigsten sprudelnde Geldquelle zu gelangen. Nebenbei bemerkt: Ich beobachte, wie es immer schwieriger wird, an eine Geldquelle zu gelangen bzw. über eigenes Geld frei zu verfügen. Für mich eine ganz offensichtlich Beschränkung der persönlichen Freiheit.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist endlich eine Möglichkeit, die Gesellschaft wirklich für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten, dass es gelingt.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist vielleicht das einzige Instrument im globalen kapitalistischen Wirtschaftssysthem,dass der Weltbevölkerung eine gesicherte Existenz , Menschenrechte und Würde garantieren könnte.
Arbeitsplätze sind dazu nicht im Stande. Aber durch ein gesichertes Einkommen würde andererseits das Potential menschlicher Kreativität zum Nutzen aller motiviert.
Wenn ich alles mal runterbreche kommt es doch letztlich darauf an, ob jeder genug Energie zum Leben bekommt /Kochen/Heizen/Trinkwasser/Transport
Energie steckt überall drin. Ja. Oder ? Hm ? Jo.
Deswegen empfehle ich Euch die Energiefrage zu überdenken.
Die Zukunft liegt in der Zusammenarbeit von Europa und den Mittelmeerstaaten und Afrika.
Kontinuierliche Windenergie aus Marokko und Solarenergie (thermisch) aus der Sahara.
Übertragung mit neuartigen Hochspannungsleitungen die 4% Verlust auf 1000km haben.
Das Projekt dazu wird hier vorgestellt (inkl. deutschem Videobeitrag 25min):
http://www.desertec.org/
Solange die EU zusammen mit Afrika das nicht löst - bringt das beste Bürgergeld nichts - denn es wird durch die Energiepreise/Öl/Gaspreise aufgefressen.
Guten Appetit!
www.nachdenkseiten.de
Ich glaube, dass einfach nicht mehr genug Arbeit für alle da ist. Und dass wir uns die Arbeit teilen müssen. Und dass wir selbst bestimmen können müssen, womit wir unser leben verbringen, ohne dass uns Existenzsorgen den Geist vernebeln. Also glaube ich an die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen, auch, weil damit den Herrschenden ein wichtiges Machtmittel,- das Herr der Arbeitslosen,- genommen wird. Frei und selbstbestimmt können die Menschen sich entfalten,- zum Nutzen und Wohle der Gemeinschaft. Natürlich wird es auch Menschen geben, die für den Rest ihres Lebens faul sein werden, doch die gab es immer und wird es immer geben. Aber niemand kann mehr den Umstand beklagen, er würde ja sonstwie was Tolles aus seinem Leben machen, wenn er nicht seine Kraft hergeben müsste zum Brötchen verdienen.
Und ob das bGE finanzierbar ist? Das können Experten ermitteln. Jedenfalls sind Armeen, Kriege, Idiotien aller Art sehr wohl finanzierbar. Und ein riesiger Wasserkopf zur Verwaltung des Heeres der Arbeitslosen ebenfalls.
...also eine welt per zufall, denn der Lehrer oder lokführer, arzt usw treten ihre arbeit ja nur nach lust und laune an. wer soll bei solchen zuständen noch investieren? blödsinn - hierzu sind sogar diese vier zeilen schon zuviel aufmerksamkeit.
Seit ich mich mit dem Thema: "bedingungsloses Grundeinkommen" beschäftige fühle ich mich wie ein kleines Kind das sehnsüchtig Weihnachten erwartet. Vielleicht ist das nicht gerade der beste Vergleich. Denn als Kind freute ich mich vor allem auf die Geschenke. Aber ich denke es ist noch etwas anderes, was ich damit verbinde. Mir geht es vor allem um die Hoffnung, dass diese Vorstellung zur Realität wird. Wenn ich aufzählen sollte welche Vorteile ich in dieser Idee eines b e d i n g u n g s l o s e n Grundeinkommens sehe, würde ich zu sehr abschweifen. Deshalb möchte ich mich auf das Wesentlichste, nähmlich auf dessen Bedingungslosigkeit konzentrieren. Warum soll nicht jeder einen Anspruch ohne großen formelllen Aufwand auf ein Grundsicherung haben?, Was würde das eben für unseren Verwaltungsapperat bedeuten? und so würde der Fragenkatalog weitergeführt. Seit ich mich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftige stelle ich mir eigentlich unendliche Fragen. Aber auf eine konkrete Antwort komme ich nicht. Und so bleibt das bedingungslose Grundeinkommen eben nur eine Idee. Aber ich möchte sehen wie es funktioniert. Und deshalb gibt es eigentlich nur noch eine letzte Frage: Kann nicht ein Pilotprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen gestartet werden? Bei der neuen Servicenummer 115 zur Verwaltungsvereinfachung klappt das doch auch. Ich hoffe das bedingungslose Grundeinkommen wird irgendwann zur Realität, im Gegensatz zum Weihnachtsmann.
Ich bin ein junger und leistungsbereiter Mensch, der jetzt sein Abitur gemacht hat. Im Winter werde ich anfangen zu studieren. Mein Fach habe ich nicht nach Zukunftschancen oder einem hohen zu erwartendem Einkommen gewählt, sondern weil es mir Spaß macht und ich mich leidenschaftlich dafür interessiere.
Das ist vor allem auch möglich, weil ich durch meine Eltern eine finanzielle Grundsicherung habe. Die freie Selbstentfaltung basiert auf einer finanziellen Sicherung. So ist das b. G. eine Bedingung, nicht aber die Ursache oder der Grund für diese, die wirkliche Ursache liegt im Menschen selbst!
Für diese Entfaltung braucht der Mensch Bildung, er muss sich ein Selbst bilden, denn es existiert sicher nicht von vorneherein! Deshalb stimme ich Gentilloup zu, allerdings nur teilweise, meiner Ansicht nach gäbe es nämlich mehr Geld für Bildung.
Am Beispiel Deutschland: Würde die Ausgaben für die Bundeswehr nur zur Hälfte gekürzt werden, gäbe es 15 Mrd Euro mehr für Bildung, das wäre ein Erhöhung der Augaben um 150%!!!
Natürlich müsste man bei einer solchen Kürzung die Funktion der Bundeswehr neu definieren, aber das gehört wo anders hin.
Die Idee des b. G. finde ich nicht schlecht, aber sie muss konkretiseirt werden und dann genau untersucht werden.