Global Marshall Plan Initiative - mit viel Mut zum Rütteln an den Machtstrukturen der Realwirtschaft

Global Marshall Plan Initiative - mit viel Mut zum Rütteln an den Machtstrukturen der Realwirtschaft

Ich lese und diskutiere gern die Zukunfts-Vorstellungen der jungen Ökonomen und Juristen, die im www.globalmarshallplan.org zusammenkommen - "networking" nennt man diese moderne Methode, sich mit Gleichgesinnten zusammenzufinden. Früher gründete man dazu politische Parteien, oder arbeitete in der Zunft, in der Berufsgenossenschaft, der Gewerkschaft oder einem sonstigen Interessenverband mit. Ich habe mit Bedacht "Zukunfts-Vorstellung" geschrieben und nicht "Zukunfts-Visionen", denn leider ist der Begriff "Vision" mit Träumerei, Illiosionen verbunden. Ich sehe aber durchaus eine Chance, die Weltwirtschaft neu zu regulieren, zu steuern. Die jetztigen Steuerungsmechanismen haben uns die momentane Situation mit Klimawandel, globalisierter Wirtschaft, Verdrängungswettbewerb geschaffen. Einige Experten sagen: Das ist nicht mehr steuerbar - die Entwicklung ist derart rasant, dass wir mit den alt-hergebrachten Gremien nicht nachkommen einzugreifen. Eingreifen? Einige politische Parteien möchten weiterhin eine "freie Marktwirtschaft" - kein Eingreifen durch politische Vorgaben, Verordnungen, Gesetze. Das ist meiner Erfahrung nach aber ein Trugschluß, dass "kein Eingreifen" dem Wohle der Menschheit dient. Als Beispiel "Bildung". Jede Nation erzieht ihre Jugend, macht sie "fit für die Zukunft". Aber die Art, die Qualität der Bildung entscheidet, welche Lebensweise anerzogen wird - nachhaltige Lebensweise? Oder konsum-orientierte Lebensweise, oder profit-orientierte Lebensweise? Wer also nach "mehr Bildung" ruft, muß sich darüber im Klaren sein, dass die heutige Art der Bildung dazu geführt hat, dass hoch-gebildete Nationen den höchsten Prozentsatz an Umweltbelastungen liefern. Wenn kein Wandel im Bildungssysystem "weltweit" vorankommt, dann kleben zukünftige Generationen an "falschen" Lebensweisen, die nicht zukunftsfähig, nicht nachhaltig sind. Deshalb mein Aufruf: Beschäftigt euch mit den Verhaltensweisen - für Wirtschaft und Handel - , die von der GlobalMarshallPlan-Initiative angeboten werden. Verstand erfordert Verstehen!


Offener Brief internationaler Vordenker an G20-Staatschefs: Beschließt einen Global Marshall Plan für Kleinkredite!

Am 5. März 2009 erhielten die Staatschefs und Finanzminister der G20-Länder Post vom GENISIS-Institut in Berlin. In einem von Peter Spiegel und Franz Alt initiierten Offenen Brief schlägt ein Kreis von Erstunterzeichnern wie Heiner Geißler, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Franz Fischler, Rupert Neudeck, Franz Josef Radermacher und die beiden Präsidenten des Club of Rome, Ashok Khosla, und des Club of Budapest, Ervin Laszlo, den Staatschefs vor, bei ihrem Treffen am 2. April 2009 in London, völlig neue Wege aus der derzeitigen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise einzuschlagen.

Mehr unter:
http://www.genisis-institute.org/news_single.html?&tx_ttnews[tt_news]=156&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=32b6a79e0f

Well, so far so good. But I have a question here. What exactly is the Global Marshall Plan in the first place? Is it again just a plan? Brecht used to say: Yes make a plan, and then make another plan. So what? Looking more closely to the documents so far, it seems, that the so-called Global Marshall Pan suffers just the same way, as now the movement attac does. On the other side, I may ask the podium: What is the real difference between attac and the Global Marshall Plan? Who stands for that plan anyhow? Is it again just an intellectual enterprise? Is real cash involved, and when, for whom exactly? What will the maker of that plan overall archive? Is it truly a democratic process, or is it a top-down approach?
GeeBee