Lobbyismus, Korruption und Betrug!

Lobbyismus, Korruption und Betrug!

Eine EU muss so gestaltet sein das man als Bürger auf die Politik vertrauen kann. Wirtschafts Lobbyismus wie im Deutschen Bundestag sollte unterbunden werden. Politiker die von Bürgern gewählt sind sollten dieser Verantwortung den Bürgern gegenüber gerecht werden. Politische Vertreter erhalten ihr Mandat nicht von Aktiengesellschaften, Konzernen oder dem Kapital, was nicht heißen muss das Entscheidungen wirtschaftsfremd getroffen werden.
Die letzten Entwicklungen auf dem Finanzsektor zeigen lebhaft was geschehen kann wenn man von Gier und nicht vom Gedanken der sozialen Marktwirtschaft getrieben wird, unsere Politik ist an diesen Entwicklungen ganz erheblich beteiligt weil sie steht’s den Forderungen des Kapitals nachgegeben hat.

Ich bin der Meinung, dass unsere Politiker einen gesunden Menschenverstand haben solange sie nicht korrumpiert werden.

Lobbyismus, Korruption und Betrug in der Politik müssen knall harten regeln unterworfen werden. Wer sich als Politiker nicht an diese Regeln hält verstößt gegen die Political Correctness und muss gehen.
Wenn sie in Ihrer Firma etwas stehlen oder der Firma mutwillig schaden zufügen verlieren sie als Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz und genauso muss es im EU Parlament sein.


Nicht nur im EU Parlament, das sollte in jedem Volksgremium so sein.

Man schaue sich nur die Spenden an, die unsere "Volksparteien" für Wahlkampf oder auch einfach so von Lobby Verbänden, Aktiengesellschaften usw. erhalten!

Und es muss noch nicht einmal erwähnt werden. Bis zu mehrere tausend Euro können jeden Monat gespendet werden ohne, dass die Partei das ihren Mitgliedern oder dem Wähler sagen muss!

Da braucht man gar keinen Lobbyisten, der einen mit Firmenpropaganda zumüllt. Auch ohne das, wird man dafür sorgen, dass es seinen "Gönnern" gut geht. Schließlich ist nach der Wahl auch vor der Wahl.

Das muss genauso, wenn auch nicht verboten, reguliert und transparenter gemacht werden.

MfG
Roecla

Ds fängt doch schon in den Gemeinde und Stadtgrmien an. Wenn einer der etwas Betuchteren, wichtigen Persönlichkeiten etwas durchsetzen will, findet er doch immer einen Weg. Leider wird hier nicht nur nach dem Nutzen für die Allgemeinheit entschiede. Ein Einzelner kann da so Manches beeinflussen. Je größer die Gremien sprich Land, Bund, Europa desto weiter sind die Vertreter doch von denen weg die sie gewählt haben. Es fängt schon damit an, dass kaum einer der Volksvertreter mit seiner Hände Arbeit jemals sein Geld verdient hat. Meist sind es doch Kopfarbeiter die gar nicht wissen (oder vielleicht wissen wollen) wie es einem Arbeiter ergeht. Welche Anstrengungen notwendig sind um den Lebensunterhalt zu sichern. ER wird wenig Verständnis dafür haben, dass durch die Spielchen auf dem Finanzmarkt eine unnötige Gefährdung von Arbeitsplätzen und Umverteilung von Geldern notwendig ist. Die "Herren" haben nichts zu befürchten, deren Einkünfte sind gesichert. Ich wäre dafür, dass die Politiker für eine bestimmte Zeit, z. B. 6 Monate mal in die Rolle eines Arbeitnehmers schlüpfen, ohne Zugriff auf ihr Vermögen und ihren Status damit sie spüren wie das Leben an der Basis funktioniert. Vielleicht würden dann wieder menschenfreundlichere Entscheidungen getroffen. Sicher brauchen wir auch die Industrie, es kann und darf aber nicht sein, dass diese die Politik und die Entscheidungen diktiert.

Die Allgemeinplätze hier nerven ehrlich gesagt, weil es etwas platt ist, hier sein Mütchen zu kühlen, ohne konkrete Vorschläge zu entwickeln.

Vielleicht, liebe KommentatorInnen, mal bedenken: DIE POLITIKER gibt es nicht. Ich kenne sehr wohl sehr engagierte Persönlichkeiten, die viel eigenes Netto-Einkommen ausgeben, um in ihrer Kommune sich um andere zu kümmern. Kindern helfen, deren Eltern versagen. Die an Ministerien herantreten, wenn die Schule nicht läuft, und dazu aus eigener Tasche die Fahrt in die Landeshauptstadt zahlen etc.

Also bitte: konkret werden!

Erstens: ja, es gibt das Problem der Berufspolitiker, der jungen Parteibeamten, die nie gearbeitet haben. Niels Annen, SPD- und Juso-Funktionär ist erstmals in seinem 35jährigen Leben nicht mehr über Steuern oder Mitgliedsbeiträge finanziert! Wer hat ihn jemals in seiner Partei gestoppt und gesagt, er müsse erst einmal arbeiten?

Also: rein in die Parteien! Und dort mitwählen und es nicht den Funktionären überlassen. Oder selbst antreten.

Zweitens: Wer hat jemals einen Wahlkampf hier mitgemacht? Glaubt Ihr, diese Plattform hier ist ohne Geld entstanden? Schaut mal nach unten! Wo kommt denn das Geld her? Von Menschen, die irgendwann einmal dafür körperlich oder geistig gearbeitet haben, damit Robert-Bosch seine Gewinne in eine Stiftung stecken konnte.

Mann, Mann, Mann, ist schon teilweise echt unreflektiert, dieses Motzen.

Klar: die Politiker regeln ihr Einkommen selbst. Und die Parteien Ihre Wahlkampfkostenerstattung. Also muß der Druck an dieser Stelle steigen. Dazu schaut Euch mal den Kommentar von freedom of speech zum Vorschlag "Politikverdrossenheit und Wahlbeteiligung" an. Und dann überlegt: wenn niemand spendet, könnte es dann sein, daß nur noch die Reichen überhaupt wählbar wären, so wie einst, als alles begann...?

Im antiken Griechenland waren es nur die Wohlhabenden Männer, im Rom nur die adeligen Familien, die Politik machen konnten. Remember it?

ich empfinde seit langem, dass diese "Planspiele", die von Politik, Wirtschaft und Finanzwelt veanstaltet werden, anscheinend in irgendwelchen Parallelwelten stattfinden, denn mit der vom "normalen" arbeitenden Bürger gelebten Realität hat das nichts mehr zu tun. Und geht auch direkt an ihm vorbei.