Die Integration der Mirgranten ist eine Priorität für Europa
Di, 02/12/2008 - 18:41
Die Integration der Mirgranten ist eine Priorität für Europa
Die Mittelschicht und die einfachen Arbeitnehmer müssen am Erfolg Europas stärker beteiligt werden. dazu gehört insbesondere auch, dass die Migranten stärker integriert werden. Die Migration innerhalb Europas nimmt zu und dies muss stärker gesteuert und unterstützt werden, damit keine Parallelkulturen entstehen.
Für die Integration ist auch jeder Bürger in seinem Umfeld selbst verantwortlich. Was vielleicht helfen würde, Vorurteile abzubauen wären Informationsveranstaltungen oder interkulturelle Trainings, damit man lernt, offen auf andere Kulturen zuzugehen. Ich habe das Gefühl, oft wird es Migranten schon in ihrer unmittelbaren Umgebung schwer gemacht Fuß zu fassen - nur auf Grund von Vorurteilen oder anderen negativen Erfahrungen die man einmal gemacht hat und dann überträgt. Für eine gute Integration gehört Offenheit für andere Kulturen und andere Menschen, aber auch die Bereitschaft, die eigene Kultur zu verstehen und zu erklären.
Meiner Meinung nach kann in diesem Bereich viel getan werden. Vielleicht auch durch eine EU-gesteuerte Initiative.
Viel wichtiger wäre es gleiche Bildung für Immigrantenkinder und nicht-Immigrantenkinder herzustellen. Das würde das Zusammengehörigkeitsgefühl, wie die Integration und wahre Gleichberechtigung zur Folge haben. Vorurteile würden langfristig abgebaut und Immigranten würde die Möglichkeit gegeben produktive Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden.
Eine Integration ist die Bringschuld des Migranten. Deshalb muss Migranten ihre Pflicht zur Assimilation besser verdeutlicht werden. Migranten müssen nach hause gehen. Wenn ihr Zuhause hier ist, gibt es kein Problem. Andernfalls sind sie vielleicht am falschen Ort.
Aus meiner Sicht ist Bildung ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Migration. Das geht von der Sprache über die Berufsbildung bis hin zur Auseinandersetzung mit der Kultur des Landes, in das man emigrieren möchte.
Bezogen auf die Migration innerhalb der Europäischen Union denke ich, dass gute, denzentrale, niederschwellige Bildungsangebote hier eine ausgezeichnete Lösung sind.
Dass man sich ruhig auch schon in seinem Heimatland entsprechend bilden kann, BEVOR man übersiedelt, steht für mich außer Frage, auch in der Verantwortung gegenüber seiner Kinder, so man welche hat und die mitziehen möchten. D.h. ein entsprechendes Angebot für Menschen, die ihr Land verlassen möchten, sollte es in allen EU-Mitgliedsstaaten geben (gibt es auch zum Teil schon - z.B. die über die Goehte Institute im Ausland).
Ich würde auch nicht nach Portugal übersiedeln ohne vorher die Sprache zu lernen - schon in meinem eignen Interesse.
Was den Abbau von Vorurteilen und das warme Willkommen für Migranten in der "neuen Heimat" betrifft - das ist eine ganz andere Baustelle. Und natürlich ist es gut, wenn die "neue Heimat" auch bereit ist, Migranten aus anderen EU-Ländern als "Mitbürger" selbstverständlich zu integrieren. Das hat etwas mit der Europäischen Idee zu tun und der Frage, ob man sich auch als Europäer fühlen kann.