Die Europäische Union muss voll und ganz für die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa eintreten. Die Dominanz weniger Sprachen darf nicht geduldet werden. Alle Bürger und Firmen müssen Verwaltungsverfahren in ihren Nationalsprachen absolvieren können. Alle Dokumente müssen in alle EU-Sprachen übersetzt werden. Die EU sollte zudem die Mehrsprachigkeit fördern. Sprachen regionaler Volksgruppen und Minderheitensprachen sind zu schützen und zu unterstützen. Auch sollte die EU prüfen, ob eine „internationale", leicht erlernbare Sprache wie Esperanto verstärkt in der EU eingesetzt werden könnte. Esperanto erleichtert aufgrund seiner Struktur das Erlernen von weiteren Fremdsprachen. Das gemeinsame, frühe Erlernen des Esperanto könnte der Entwicklung einer europäische Identität förderlich sein und den Weg für das Verständnis und die Tolerenz gegenüber anderen Kulturen öffnen. Zunächst sollte die EU jedoch anregen, dass in allen Mitgliedsstaaten probeweise Esperanto-Unterricht in Schulen angeboten wird, um danach stufenweise den Esperanto-Unterricht in allen EU-Staaten auszuweiten.
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Aus meiner Sicht ist "Esperanto" ein Orchideenthema und ich verstehe nicht, warum dieser Beitrag bisher mehr als 100 Stimmen bekommen hat. Offenbar wurde die Orchideen-Community gut aktiviert ;-) Aber es gibt wichtigere Dinge, um die wir uns Gedanken machen müssen und die auch wesentlich mehr Menschen betreffen (alle eigentlich...), wie zB Umweltschutz, Gentechnik und die Bewältigung der Wirtschaftskrise.
Ich bin sehr für die Vielsprachigkeit, Sprache ist Kultur und Identität. Aber dazu brauchen wir kein Esperanto.
Sehr geehrter Herr Kloucek, die Wichtigkeit des Themas steht hier nicht zur Debatte. Ich finde es nicht für gut, dass Sie mit diesem Vorschlag derartig abwertend umgehen. Es steht einer Prüfung zu Esperanto doch nichts im Wege unabhängig von der Wichtigkeit des Themas. Ebenso kann sich doch wohl niemand ernsthaft dagegen aussprechen, dass man probeweise Esperanto in den Schulen Österreichs anbietet und diesen Unterricht dann ggf. schrittweise ausweitet so wie beispielsweise in Ungarn.
Lieber Herr Kloucek, Sie haben zwar Slips angebunden aber trotz dem ihre Aussagen sehen nicht ernst aus.Auch wenn Sie aktiv sind und versuchen überall Ihre Nase stecken werden Sie so wie so nicht wahrgenomme.
Es ist wahr, Esperantisten sind gut organisiert weil sie eine gemeinsame Sprache haben und durch die Kontakte sind angagierte Bürger und dadurch gut mit Problemen in EU informiert.
Durcheinführen einer gemeinsamer ,neutraler Sprache würden auch Sie
Ihre Identität behalten, Ihre Sprache, Kultur und auch Ihren Slips weiter tragen (meine ich stolz).
Nur neutrale Sprache garantiert volle Entwicklung von Sprache und Kulturen allen Länder.Es ist kein Zufall, dass Esperantisten sind die Gruppe die meisten mehrere Sprachen spricht.
Esperanto ist Unsinn. Die Weltsprache der Industrieländer ist Englisch. Englisch ist die Business-Sprache. Auch die gemeinsame EU-Sprache muss daher Englisch sein. Sinvoll wäre daher die eigene Landessprache und Englisch zu berherrschen.
MfG
wahain
"Esperanto ist Unsinn."
Mit solchen apodiktischen Aussagen kommen Sie nicht weit.
Begreifen Sie doch einfach, dass Esperanto (oder eine beliebige andere) Fremdsprache eine Alternative sein kann.
Bitte argumentieren Sie jetzt nicht "alle sprechen Englisch". Es ist nicht wie beim Autobahnbau, wo mal die Zeit gekommen ist, wo das Netz komplett ist. Jede Schülergeneration muss Englisch aufs neue lernen. Viele Jahre, in Deutschland ca. 1200 - 1400 Stunden Schulunterricht. Das Erlernen einer Plansprache bis zu einem vergleichbaren Sprachniveau wie z.Z. mit dem Englischunterricht erreicht wird, wird in einem Bruchtzeil der Zeit erreicht.
Nutznießer Ihres Modells sind ausschließlich die Engländer, was sich im Schulsystem auch niederschlägt. Nur noch 3 Jahre Fremdsprachunterricht in einer Sprache und das auch nur noch auf Schulen, die unseren Gymnasien vergleichbar sind. Die Beherrschung einer Fremdsprache als Zugang zum Studium ist selbst in Oxford und Chambridge nicht mehr eine Bedingung.
Wer Nutznießer davon ist ist völlig unerheblich , es ist Tatsache das sich Englisch auf der internationalen Bühne durchgesetzt hat. Um mit Leuten von ausserhalb Europas zu kommunizieren wird man weiterhin Englisch benötigen...wieso soll man dann noch eine neue Sprache einführen?
Mein Vorredner sagt selber , dass 1200-1400 Stunden notwendig sind um Englisch zu lernen , diese werden aber auch weiterhin notwendig sein , weil eben jeder ausser uns Europäern dann immer noch Englisch (und seine Landessprache) spricht. Was hat uns das ganze dann gebracht ? Ausser einem neuen Schulfach mehr und der Gewissheit das jetzt auch wirklich jeder sich toll vorkommen kann. Gleichzeitig wird es uns Milliarden kosten , die wir weitaus besser einsetzen könnten.
Die Union soll vor allem die möglichst frühe Mehrsprachigkeit ihrer Bürger fördern. Das geht nur über den Bildungsweg, später wird das schon schwieriger. Ich empfinde es als Kniefall, wenn Englisch als Standard hingenommen wird. Europa hat so viele Sprachen, da muss nicht einer einzigen eine Monopolstellung zugebilligt werden.
Englisch ist in vielen Länder als Kolonialsprache gehasst und nur geduldet wegen der erreichte Monopolstellung. Für eine Gemeinschaft auf dauern kann nur eine neutrale Sprache angenommen werden, nicht nur wegen leicht erlernen und Logik aber vor allem weil dienen gleicher masse jedem kann.
Esperanto hat keine nationalen Interessen und zwingt ist unbelastet und gibt die gleiche rechte für alle Nationen.
Aufgezwungene Sprache haben kurze Lebensdauer.(Mein Opa war gezwungen Französisch, Vater Deutsch, ich Russisch und meine Kinder Englisch lernen. Bei eine imperialistische Sprache werden immer Gegner sein.Nur neutrale Sprache wie auch das Geld ist die Lösung.