Ergebnisse der Europäischen Bürgerkonferenz am 21. und 22. März 2009 in Wien

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43 repräsentativ und nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Österreich einigten sich bei der europäischen Bürgerkonferenz in Wien auf zehn Empfehlungen zur Zukunft Europas. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Regeln für den Finanzmarkt stehen an oberster Stelle der Empfehlungen, die von EU-Parlamentariern am Sonntag, den 22. März 2009 im Wiener ORF-Radiokulturhaus entgegengenommen wurden.

 

Bürgerinnen und Bürger aus ganz Österreich, die repräsentativ und nach dem Zufallsprinzip ausgewählt waren, nahmen an dieser einzigartigen europaweiten Debatte teil. Zur Fragestellung, wie die EU wirtschaftliche und soziale Zukunft Europas gestalten soll, erarbeiteten sie in einem intensiven gemeinsamen Prozess zehn Empfehlungen an Politik und Öffentlichkeit.

 

Die 10 österreichischen Online-Vorschläge mit der meisten Zustimmung sowie die Top-Vorschläge der acht EU-Staaten, die zeitgleich ihre Konferenz abhielten, wurden bei der Bürgerkonferenz in Wien vorgestellt und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Anregung aufgenommen und diskutiert.

 

Die Ergebnisse der österreichischen Bürgerinnen- und Bürgerkoferenz sind nachzulesen im Kurzbericht zur Konferenz "Österreichische Perspektiven zur wirtschaftlichen und sozialen Zukunft Europas" (pdf, 662 K) sowie auf der Website des ZSI unter www.zsi.at.

1 comments
Österreich

Hallo, mich würde es interessieren, was die Teilnehmer der Konferenz über die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Europa entschieden haben. Ich finde es ein entscheidendes Element, dass alle Österreicher weiterhin in Deutsch mit der EU-Verwaltung kommunizieren können. Alle Dokumente müssen auch in Deutsch vorliegen. Was für uns gilt, soll natürlich auch für die Polen, die Ungarn und alle Völker gelten. Der zusätzliche Einsatz einer leicht erlernbaren Sprache (Esperanto) ist meines Erachtens auch sehr sinnvoll. Wäre gut, wenn die EU so etwas entscheiden würde und es wäre gut, wenn unsere Politiker den Weg ebnen, dass man in Österreich Esperanto als Wahlfach an den Schulen lernen kann.