Tschechien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Zum Jahresbeginn hat Tschechien die EU-Ratspräsidentschaft für die kommenden sechs Monate übernommen. Der tschechische Regierungschef Mirek Topolanek hat sich neben der Wirtschaftskrise und den EU-Außenbeziehungen auch Fragen zur Energiesicherung als Schwerpunkte gesetzt. Angesichts des aktuellen Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine sind Fragen zur Energiesicherung von hoher Bedeutung.
Unklar ist, ob der tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus, der als EU-Kritiker gilt, zu einer Belastung für Topolanek und damit auch für die EU-Ratspräsidentschaft wird.
Tschechien hat rund 10 Millionen EinwohnerInnen und trat der EU im Jahr 2004 bei. Tschechien löst damit Frankreich ab, welches die letzten 6 Monate die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hatte.
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