Die europäische Bevölkerung

Die europäische Bevölkerung

Die Zukunft Österreichs und der EU liegt in der demographischen Entwicklung. Bis zum Jahr 2015 wird die österreichische Bevölkerung auf 8,57 Mio. und bis zum Jahr 2030 auf 8,99 Mio. wachsen. Im Jahr 2050 wird es voraussichtlich über 9 Mio. Österreicher geben (Statistik Austria).

In der EU mit 37 Ländern gibt es 637.483.725 Einwohner - 1970 gab es (ohne Sowjetunion und Türkei) 425.000.000 Einwohner.

Das führt zu zu vielen erwerbsfähigen Einwohnern und damit zu mehr Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaft rationalisiert und die Bevölkerung vermehrt sich. Das kann nicht mehr lange gut gehen. Die Bevölkerung muss zurückgehen durch weniger Geburten in Österreich und in der gesamten EU.


Dann sollten wir uns vllt überlegen ob weiterhin ausländische Arbeitskräfte notwendig sind (Ausland = Ausserhalb der EU) , statt Geburtenraten zu senken.....

Beides wird notwendig sein: die Geburtenzahl muss gesenkt und die Einwanderung reduziert werden - ebenso der Zuzug von ausländischen Arbeitskräften.

Im Jahr 2005 ist im Auftrag der Europäischen Kommission eine Europäische Beobachtungsstelle zur Demografie und sozialen Lage in der EU eingerichtet worden. Sie besteht aus vier multidisziplinären Netzen unabhängiger Experten. Ihr Ziel besteht darin, demografische und soziale Tendenzen zu analysieren und die Kommission dabei zu unterstützen, über die soziale Situation zu berichten.
ec.europa.eu/employment_social/spsi/european_observatory_de.htm

Die Europäische Union steht vor einem beispiellosen demografischen Wandel, der sich massiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken wird. Die zunehmende Alterung der europäischen Bevölkerung ist jedoch die unausweichliche Konsequenz von im Wesentlichen positiven wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen und insbesondere gesünderer Lebensbedingungen und einer Verbesserung der medizinischen Versorgung.
Eine wesentliche Herausforderung bleibt jedoch bestehen, und um sie zu bewältigen, ist in fünf Bereichen zu handeln, in denen umfangreicher Gestaltungsspielraum für konstruktive Strategien bei der Bewältigung des demografischen Wandels gegeben ist:
*ein Europa, das die demografische Erneuerung durch bessere Bedingungen für Familien und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie begünstigt,
*ein Europa, das Arbeit aufwertet: mehr Beschäftigung und ein längeres Erwerbsleben mit hoher Lebensqualität,
*ein produktiveres und leistungsfähigeres Europa,
*ein Europa, das auf die Aufnahme und Integration von Migranten vorbereitet ist,
*ein Europa mit zukunftsfähigen öffentlichen Finanzen: Garant eines angemessenen Sozialschutzes und des Ausgleichs zwischen den Generationen.
ec.europa.eu/employment_social/spsi/demographic_change_de.htm

Ohne eine demographische Beeinfussung wird es aber nicht gehen!
W.Hain

P.S.: Ohne eine demographische Beeinflussung wird es nicht gehen!
Wenn es weniger Geburten gibt, wird es später - ohne Zuwanderung - auch weniger ältere Menschen geben.
Wenn es weniger Geburten gibt, gibt es später auch weniger erwerbsfähige Menschen und daher weniger Arbeitslose.
Der Wohlstand in Europa hängt vom Bruttonationaleinkommen ab, und das wird heutzutage, durch die Industrialisierung, mit weniger Arbeitskräften erreicht als früher.
Es muss daher auch ein Arbeitskräftemangel angestrebt werden, damit die Löhne steigen.